Gehe ins Vertrauen (Teil 2) (02/2019) Wäre    das    Leben    absolut    vorhersehbar,    wäre    es    kaum noch    lebenswert.    Letzten    Endes    bleibt    uns    gar    nichts anderes   übrig,   als   ins   Vertrauen   zu   gehen,   dass   wir   die Krise    überstehen.    Es    führt    kein    Weg    daran    vorbei. Immer,   wenn   uns   die   Frage   „Was   soll   ich   bloß   tun,   wenn dieses   und   jenes   passiert?“    durch   den   Kopf   geht,   kann unser Gegenvorschlag so lauten: „Ich     werde     schon     herausbekommen,     wie     ich     damit umgehen   kann.   Es   mag   eine   Zeit   dauern,   aber   ich   finde einen   Weg.   Ich   muss   JETZT   noch   nicht   den   genauen   Weg kennen. Es reicht darauf zu vertrauen, dass es ihn gibt und dass er sich mir zeigen wird.“ Das   fördert   das   Vertrauen.   Die   Welt   ist   nur   so   groß,   wie   die   Türe,   die   wir   ihr   öffnen.   Der   Verstand   hingegen möchte    erfassen,    festhalten,    kontrollieren,    die    Dinge    nach    seiner    Überzeugung    lenken.    Wenn    ihm    das plötzlich   nicht   mehr   gelingt,   kann   er   „ver-rückt“   werden   (von   einem   Punkt   an   einen   anderen).   Das   ist   jedoch eine   heilsame   Angelegenheit,   denn   dadurch   verliert   er   seine   Vorrangstellung   und   wird   endlich   an   seine richtige   Position   gerückt.   Sicherheit   durch   alleiniges   Verstandesdenken   und   Kontrolle   ist   eine   Illusion   und bleibt   eine   Illusion.   Ich   selbst   pfeife   auf   das   Scheingefühl   der   Sicherheit,   welches   mich   bislang   nicht   erfüllen konnte,   weil   es   mich   viele   Jahre   in   einem   Leben   festhielt,   welches   kein   erfülltes   Leben   war.   Ich   fühle   mich heute   in   meiner   Existenz   gut   aufgehoben   und   habe   das   übersteigerte   „Sicherheitsdenken“   losgelassen.   Wenn wir   nur   auf   Sicherheit   aus   sind,   können   wir   uns   gleich   in   unser   Grab   legen.   Dort   wären   wir   mit   solch   einer Einstellung   gut   aufgehoben,   denn   nur   Tote   sind   absolut   sicher.   Aber   so   ist   das   Leben   nicht   gedacht,   es   geht nicht   um   aus   Angst   angestrebte   Sicherheit.   Fragen   wir   uns   doch   einmal,   was   Sicherheit   überhaupt   ist.   Ein guter   Job?   Man   kann   auch   entlassen   werden.   Eine   Krankenversicherung?   Aus   ihr   kann   man   rausfliegen,   wenn man   die   Beiträge   nicht   bezahlt.   In   einem   europäischen   Wohlstandsstaat   zu   leben?   Auch   solch   ein   Staat   kann pleite   gehen   und   verarmen.   Wir   sehen   also:   Echte   und   wahre   Sicherheit   ist   nichts,   was   im   Außen   vorzufinden ist,   denn   alles   im   Außen   ist   veränderbar   und   vergänglich,   und   somit   nicht   wirklich   sicher.   Nur   das,   was   IN UNS   ist,   ist   wirklich   sicher.   Wir   können   uns   auf   unsere   Fähigkeiten,   auf   unsere   Stärken,   auf   uns   selbst verlassen.    Sträuben    wir    uns    also    nicht    vor    ungewissen    Situationen.    Ich    habe    mit    der    Zeit    gelernt,    die Ungewissheit   zu   lieben,   weil   sie   mir   geistige   Freiheit   bringt.   Man   kann   deshalb   anstelle   von   Ungewissheit auch   FREIHEIT   sagen.   Man   ist   frei   von   jeglichem   Kontrollbedürfnis   und   vertraut   stattdessen.   Vertrauen   ist das   wundervollste   Werkzeug,   das   sich   denken   lässt.   Ich   habe   mir   fest   verinnerlicht,   dass   das   Leben   immer   alle gewinnen   lässt.   Es   gibt   keine   Verlierer.   Das   mögen   wir   nicht   immer   so   sehen,   aber   fest   steht,   dass   wir   alle   ein Teil   des   Lebens   sind.   Und   ein   Teil   kann   niemals   schlauer   sein   als   das   Ganze.   Das   Ziel   des   Ganzen   ist   auch unser   Ziel,   selbst   wenn   wir   dies   aus   unserer   ICH-Perspektive   nicht   gleich   auf   Anhieb   erkennen.   Deshalb sollten wir dem GANZEN Leben Vertrauen entgegenbringen, ganz gleich, was auch geschehen mag. „Zweifle nicht am Blau des Himmels, wenn über Deinem Dach dunkle Wolken stehen.“  (Aus Indien) Vertrauen zieht das Gute an Kennst   Du   das   auch?   Du   suchst   Deine   Schlüssel,   weißt   absolut   sicher,   dass   sie   auf   dem   Tisch   liegen   müssten, aber   Du   findest   sie   nicht.   Und   je   mehr   Du   sie   finden   willst,   je   intensiver   Du   nach   ihnen   suchst,   umso   länger bleiben   sie   verschwunden.   Und   sobald   Du   die   Suche   aufgibst,   entdeckst   Du   sie   plötzlich   direkt   vor   Deiner Nase.   Wir   sind   die   ganze   Zeit   an   ihnen   vorbei   gelaufen   und   können   gar   nicht   nachvollziehen,   wieso   wir   sie nicht    gesehen    haben.    Wenn    man    sich    die    ganze    Angelegenheit    näher    betrachtet,    könnte    man    sagen: „Nachdem   wir   die   Suche   ‚losgelassen‘   haben,   wurden   wir   fündig.“   Und   wenn   wir   die   Sache   noch   weiter vertiefen,   kommen   wir   sogar   zu   dem   Schluss,   dass   nicht   wir   die   Schüssel   gefunden   haben,   sondern   dass   wir uns   von   den   Schlüsseln   haben   finden   lassen.   Für   mich   bedeutet   das:   Alles,   wonach   ich   suche,   finde   ich   am schnellsten   dann,   indem   ich   mich   von   den   gesuchten   Dingen,   Menschen   und   Zielen   finden   lasse.   Je   intensiver ich   etwas   begehre,   umso   verkrampfter   bin   ich.   Je   mehr   ich   eine   Lösung   herbei   zu   zwingen   versuche,   umso mehr    blockiere    ich    meinen    Lösungsweg    und    halte    mich    selbst    in    meiner    Krise    fest.    Die    logische Schlussfolgerung:    Ich    höre    auf,    nach    der    Lösung    zu    streben.    Lösung    würde    bedeuten,    dass    der    jetzige Krisenzustand   etwas   Falsches   wäre.   Aber   das   ist   er   nicht.   Er   ist   die   genaue   Wirkung   einer   von   mir   zuvor gesetzten   Ursache.   Er   ist   die   Reaktion   auf   meine   vorherige   Aktion   –   und   deshalb   stimmt   der   gegenwärtige Zustand   immer.   Er   ist   der   Spiegel   meines   Inneren.   Was   bleibt   also   zu   tun?   Den   gegenwärtigen   Zustand annehmen   und   ins   Vertrauen   gehen,   dass   uns   das   Leben   damit   ein   Geschenk   überreicht   hat.   Statt   einen anderen   Zustand   haben   zu   wollen,   vertrauen   wir   darauf,   nehmen   das   Geschenk   an   und   lernen   daraus.   Wir verlassen   den   Pfad,   auf   dem   es   immer   nur   um   HABEN,   WOLLEN   und   ERZWINGEN   geht.   Haben   wollen entsteht   im   Denken,   also   ändern   wir   unser   Denken.   Wir   ändern   es   dahingehend,   dass   wir   vom   Leben   nicht immer   nur   etwas   haben   wollen,   sondern   dass   wir   uns   dem   Leben   vertrauensvoll   hingeben.   Wir   lassen   die Dinge   geschehen   und   strahlen   somit   eine   positive   Energie   aus,   die   sich   im   Außen   bemerkbar   macht.   Wir hören   auf   nach   etwas   zu   streben,   denn   Streben   verhindert   innere   Zufriedenheit.   Sind   wir   mit   dem   JETZT einverstanden,   sind   wir   zufrieden   und   brauchen   nach   nichts   zu   streben.   Dies   sollte   nicht   mit   einer   passiven Lebensweise    verwechselt    werden.    Hier    geht    es    darum,    frei    von    irgendwelchen    Erwartungshaltungen    zu leben.   Wir   handeln   aus   der   Freude   an   sich,   unser   Antrieb   ist   unser   inneres   Glück,   wir   versuchen   damit   nichts zu   erreichen.   Dadurch   befreien   wir   uns   von   innerem   Druck   und   leben   freier   und   leichter,   fühlen   uns   erfüllt und   glücklich.   Erst,   wenn   wir   bereit   sind,   diesen   Schritt   des   Vertrauens   zu   gehen,   wird   uns   der   entsprechende Weg gezeigt. Vorher nicht. „Gib Dich dem Leben hin. Erlaube dem Leben, Dich zu führen, und versuche nicht, das Leben zu führen.“ (Lao-tse) Das Ungewisse annehmen Sagen   wir   uns:   Es   ist   ganz   okay,   dass   der   gewohnte   Zustand   der   Sicherheit   in   Krisenphasen   nicht   mehr existiert.   Diese   Grenze   haben   wir   überschritten   und   in   diesem   Stadium   ist   es   vollkommen   normal   und   auch gut,   dass   alles   unsicher   geworden   ist.   Wir   können   diese   Phase   für   oder   gegen   unsere   Entwicklung   nutzen. Wenn   man   die   Ungewissheit   bzw.   die   Unsicherheit   ablehnt,   wird   sie   irgendwann   zu   Angst.   Nimmt   man   sie aber an, stärkt uns das ungemein. „Wirf   Deine   Angst   ab,   verlass   Dich   auf   Deine   inneren   Hilfsquellen.   Vertraue   dem   Leben,   und   es   wird’s Dir vergelten. Du vermagst mehr, als Du denkst.“ (Ralph Waldo Emerson) „Unsicherheit   zu   akzeptieren   und   sich   selbst   dem   Unbekannten   auszuliefern,   erschafft   ein   entspannendes Vertrauen   in   das   Universum.   Das   Selbst   und   der   Rest   des   Universums   sind   keine   voneinander   getrennten Einheiten, sondern Teil eines gemeinsam funktionierenden Ganzen.“ (zitiert von Dieter Langenecker) Ganz   egal,   wie   viele   scheinbare   Sicherheiten   man   sich   auch   aufbaut,   es   ist   für   unseren   Verstand   NIE,   NIE, NIE   genug,   die   Angst   bleibt   bestehen.   Und   ein   angstvolles   Leben   ist   kein   lebenswertes   Leben.   Ich   finde: Solange    wir    leben,    sollten    wir    auch    lebendig    sein.    Und    dazu    gehört    es    nun    einmal,    Unsicherheiten anzunehmen und zu vertrauen. Machen wir keine große Sache aus ihnen, indem wir sie ablehnen. „Wolken und Nebel sind doch nur Luftgestalten: über ihnen strahlt ewig die Sonne, der Mond.“ (Japanische Weisheit) Ich   muss   nicht   alles   kontrollieren   und   meine   Erfahrung   mit   der   Unsicherheit   hat   mir   deutlich   gezeigt,   dass sie   nichts   Feindseliges   ist.   Sie   ist   ein   Teil   eines   jeden   Lebens,   sie   gehört   zu   jeder   Existenz.   Bereits   die   Geburt ist   ein   Wagnis   und   ohne   Vertrauen   würde   sich   niemand   auf   eine   Schwangerschaft   einlassen.   Deshalb   ist   es ganz   gut,   den   Verstand   auch   einmal   abzuschalten.   Ich   selbst   befasste   mich   während   meiner   „Sturmphase“   Tag und   Nacht   gedanklich   mit   meiner   Krise,   analysierte   sie   von   oben,   unten,   links   und   rechts,   suchte   wie   ein Besessener   selbstquälerisch   nach   Lösungsmöglichkeiten.   Tja,   und   so   ging   das   eine   halbe   Ewigkeit,   ohne   dass ich   bemerkte,   dass   ich   mich   im   Kreis   drehte   und   dass   ständiges   Grübeln   den   Stresslevel   auf   konstantem Niveau   hält   (unser   Gehirn   verbraucht   unter   Stress   90%   unserer   Energie).   Irgendwann   wurde   mir   klar,   dass Nachgrübeln, reines, logisches Verstandesdenken und „sich den Kopf zermartern“ mich nicht weiter bringen. Wie lernt man Vertrauen? Ich   nahm   einmal   an   einem   Seminar   teil,   bei   dem   man   sich   mit   geschlossenen   Augen   nach   hinten   fallen   ließ und    von    anderen    Seminarteilnehmern    aufgefangen    wurde.    Diese    Übung    kann    man    auch    ohne    Partner machen,   indem   man   sich   aufs   Bett   fallen   lässt.   Eine   etwas   abgewandelte   Variante   dieser   Übung   kann   man auch   so   nutzen:   Man   verbindet   sich   die   Augen   und   lässt   sich   vom   Lebenspartner,   von   den   Geschwistern, Eltern   oder   Freunden   per   Anweisungen   durch   das   Haus   /   die   Wohnung   führen.   Erlaubt   sind   Anweisungen wie:   „Einen   Schritt   vor,   nach   links,   nach   rechts,   zurück,   dreh   Dich   um,   Vorsicht   Stufe   usw.“    Für   jeden   auf Kontrolle   bedachten   Menschen   ist   das   eine   echt   gute   Übung,   um   Vertrauen   zu   lernen.   Wenn   wir   erfahren haben,   dass   das   alles   reibungslos   funktioniert   (erst   einmal   im   Kleinen),   entsteht   ein   Gefühl   des   Vertrauens, der Leichtigkeit und der Freude. Ich   selbst   habe   mir   auch   tagelang,   wochenlang,   monatelang,   jahrelang   verinnerlicht,   dass   alles   eins   ist.   Nichts ist   voneinander   getrennt,   alles   stellt   eine   große,   allumfassende   Einheit   dar.   Wenn   ich   also   Teil   von   allem   bin, was   existiert,   dann   brauche   ich   keine   Angst   mehr   zu   haben,   dann   kann   es   keine   Feinde   geben   und   dann   kann ich   dem   Leben   wieder   Vertrauen   entgegen   bringen.   Auch   können   uns   Affirmationen   bei   diesem   wichtigen Schritt helfen: „Das Leben meint es gut mit mir.“ „Ich bin voller Vertrauen und Geduld.“ „Ich vertraue der Weisheit des Lebens.“ „Alles, was mir widerfährt, hat einen guten Kern.“ „Ich habe Vertrauen in den Prozess des Lebens.“ „Ich bin immer zur richtigen Zeit am richtigen Ort.“ „Ich erhalte alles, was ich benötige, zur rechten Zeit.“ „Ich gebe mich vollkommen dem Fluss des Lebens hin.“ „Ich gebe mir selbst die totale Freiheit der Gelassenheit.“ „Nur, was gut und richtig für mich ist, findet in meinem Leben statt.“ „Ich lebe in der tiefen Gewissheit, dass immer für mich gesorgt ist.“   Sehr   hilfreich   finde   ich   auch   nachfolgende   Affirmation   von   Manuela   Gaiswinkler   und   Sylvia   Jonacsik   (leicht abgeändert von mir). ICH BIN..... ICH   BIN   immer   zur   richtigen   Zeit   am   richtigen   Ort.   ICH   TREFFE   immer   die   richtigen   Entscheidungen   und die   richtigen   Menschen   zum   richtigen   Zeitpunkt.   ICH   BIN   immer   allen   Situationen   gewachsen   und   voller Vertrauen.   Darum   widerfährt   mir   nur   Gutes,   denn   ICH   BIN   immer   zur   richtigen   Zeit   am   richtigen   Ort.   ICH TREFFE   immer   die   richtigen   Entscheidungen   und   die   richtigen   Menschen   zum   richtigen   Zeitpunkt.   ICH   BIN immer   allen   Situationen   gewachsen   und   voller   Selbstvertrauen.   DANKE   für   ALLES   an   jedem   Tag   in   meinem Leben! Ich   gebe   mich   der   Situation   hin   und   auf   diese   Weise   schaffe   ich   mir   die   Ausgangsbasis,   sie   zu   verändern. Hatte   ich   vor   Jahren,   als   ich   meine   ersten   bewussten   Wünsche   aussandte,   irgendeine   Garantie?   Nö.   Hatte   ich den   gesamten   Weg   zu   meiner   Wunscherfüllung   überblicken   können?   Mitnichten.   Und   war   es   wenigstens logisch   nachvollziehbar,   dass   so   etwas   überhaupt   möglich   ist?   Nicht   einmal   das.   Ich   vertraute    einfach   darauf, dass   es   das   Leben   gut   mit   mir   meint.   DAS   Zauberwort   heißt   eindeutig:   VERTRAUEN!!!   Wenn   ein   Vogel   vom Ast   fällt,   singt   er   trotzdem   weiter,   weil   er   weiß,   dass   er   Flügel   hat.   Das   ist   auch   meine   Devise.   ICH    weiß,   dass sich   MEIN   Weg   von   alleine   ergibt,   wenn   ich   nur   loslasse   und   ihn   im   Vertrauen   gehe.   Ich   sage   mir:   „Ich   mache mir   null   Sorgen,   weil   ich   ganz   genau   weiß,   dass   alles   gut   werden   wird.   Ich   vertraue   dem   Leben.“    Zweifel überlasse   ich   Menschen,   die   noch   im   Opfer-Modus   feststecken.   Das   bedeutet   nicht,   dass   ich   nur   passiv herumsitze,   im   Gegenteil,   ich   bin   aktiv,   ABER   ich   vertraue   darauf,   dass   alles   zu   meinem   Besten   ist.   Und   bei einer solchen Einstellung verschwinden die Sorgen automatisch. „Sorge Dich nicht, lebe.“  (Dale Carnegie) Und   es   bedeutet   auch   nicht,   dass   es   keine   weiteren   Herausforderungen   in   meinem   Leben   geben   wird,   aber dagegen   habe   ich   überhaupt   nichts,   denn   jede   Lage,   die   ich   meistere,   lässt   mich   das   Leben   noch   besser verstehen.   Nur   durch   all   die   Transformationen   und   Veränderungen   hat   das   Leben   eine   konstante   Qualität. Ich   fühle   mich   heute   dank   meines   Vertrauens   vom   Leben   gut   getragen   und   habe   dadurch   eines   gelernt:   Wer vertrauen   und   das   Leben   entspannt   fließen   lassen   kann,   der   weiß   zugleich   von   seiner   Macht,   das   eigene Leben verändern zu können. Wenn   die   Dinge   nicht   so   laufen,   wie   man   es   sich   wünscht,   denken   viele:   „Ich   bin   immer   vom   Pech   verfolgt.“   Ich sage   mir   stattdessen:   „Das   Leben   hat   seine   Jahreszeiten   und   jetzt   ist   für   mich   gerade   Winter.“   Und   was   folgt   auf den   Winter?   Der   Frühling!   Die   Sonne   scheint   wieder,   man   friert   nicht   mehr   zu   Tode   und   urplötzlich   ist   die   Zeit für   die   neue   Aussaat   gekommen.   Sie   beginnen,   die   Schönheit   der   Natur   wahrzunehmen,   das   wiedererwachte Leben,   das   allenthalben   wächst   und   sprießt.   Dann   naht   der   Sommer.   Es   ist   heiß.   Sie   müssen   Ihre   kleinen Sämlinge   pflegen   und   gießen,   damit   sie   nicht   verdorren.   Dann   kommt   der   Herbst   und   Sie   müssen   die   Ernte einbringen.   Manchmal   fällt   sie   nicht   so   reich   aus,   wie   Sie   hoffen   durften   -   vielleicht   hat   ein   Hagelsturm   einen Teil   Ihrer   Feldfrüchte   vernichtet.   Aber   wenn   Sie   Vertrauen   in   den   ewigen   Kreislauf   der   Jahreszeiten   haben, dann wissen Sie, dass Sie bald eine neue Chance erhalten. (Anthony Robbins) Vertrauen   bedeutet   auch,   im   Hier   und   Jetzt   zu   leben.   Wie   ich   das   meine?   Ohne   Vertrauen   sorgen   wir   uns. Wenn   wir   uns   sorgen,   schweifen   unsere   Gedanken   automatisch   in   eine   ungewisse   Zukunft.   Und   wenn   das passiert,   ist   es   unmöglich,   im   Hier   und   Jetzt   zu   bleiben.   Und   nur   im   Hier   und   Jetzt   sind   wir   in   der   Lage,   etwas zu   tun   und   unsere   Situation   zu   verbessern.   Wenn   ich   dem   Leben   nicht   vertraue   und   mich   stattdessen   sorge, dann trete ich den gegenwärtigen Moment, das Hier und Jetzt, mit Füßen. Alle   unsere   Emotionen   wie   Angst,   Unsicherheit,   Nervosität,   Unruhe   usw.   sind   im   Grunde   gar   nicht   „echt“, denn    sie    spielen    sich    nur    in    unserem    Kopf    ab.    In    solchen    Momenten    befinden    wir    uns    in    einem „Gedankenfilm“,   in   einer   Phantasiezukunft,   die   von   unseren   inneren   Überzeugungen   geprägt   ist,   die   wir   zu unserer Wahrheit gemacht haben. Es liegt an uns, einen anderen Film einzulegen und abzuspielen. Herzlichst, Eure Anke
Gehe ins Vertrauen (Teil 2) (02/2019) Wäre   das   Leben   absolut   vorhersehbar,   wäre   es   kaum noch   lebenswert.   Letzten   Endes   bleibt   uns   gar   nichts anderes   übrig,   als   ins   Vertrauen   zu   gehen,   dass   wir   die Krise    überstehen.    Es    führt    kein    Weg    daran    vorbei. Immer,    wenn    uns    die    Frage    „Was   soll   ich   bloß   tun, wenn   dieses   und   jenes   passiert?“    durch   den   Kopf   geht, kann unser Gegenvorschlag so lauten: „Ich    werde    schon    herausbekommen,    wie    ich    damit umgehen   kann.   Es   mag   eine   Zeit   dauern,   aber   ich   finde einen   Weg.   Ich   muss   JETZT   noch   nicht   den   genauen Weg   kennen.   Es   reicht   darauf   zu   vertrauen,   dass   es   ihn gibt und dass er sich mir zeigen wird.“ Das   fördert   das   Vertrauen.   Die   Welt   ist   nur   so   groß, wie     die     Türe,     die     wir     ihr     öffnen.     Der     Verstand hingegen    möchte    erfassen,    festhalten,    kontrollieren, die   Dinge   nach   seiner   Überzeugung   lenken.   Wenn   ihm das   plötzlich   nicht   mehr   gelingt,   kann   er   „ver-rückt“ werden   (von   einem   Punkt   an   einen   anderen).   Das   ist jedoch    eine    heilsame    Angelegenheit,    denn    dadurch verliert   er   seine   Vorrangstellung   und   wird   endlich   an seine     richtige     Position     gerückt.     Sicherheit     durch alleiniges    Verstandesdenken    und    Kontrolle    ist    eine Illusion   und   bleibt   eine   Illusion.   Ich   selbst   pfeife   auf das   Scheingefühl   der   Sicherheit,   welches   mich   bislang nicht   erfüllen   konnte,   weil   es   mich   viele   Jahre   in   einem Leben   festhielt,   welches   kein   erfülltes   Leben   war.   Ich fühle   mich   heute   in   meiner   Existenz   gut   aufgehoben und      habe      das      übersteigerte      „Sicherheitsdenken“ losgelassen.    Wenn    wir    nur    auf    Sicherheit    aus    sind, können    wir    uns    gleich    in    unser    Grab    legen.    Dort wären   wir   mit   solch   einer   Einstellung   gut   aufgehoben, denn    nur    Tote    sind    absolut    sicher.    Aber    so    ist    das Leben    nicht    gedacht,    es    geht    nicht    um    aus    Angst angestrebte   Sicherheit.   Fragen   wir   uns   doch   einmal, was   Sicherheit   überhaupt   ist.   Ein   guter   Job?   Man   kann auch    entlassen    werden.    Eine    Krankenversicherung? Aus   ihr   kann   man   rausfliegen,   wenn   man   die   Beiträge nicht   bezahlt.   In   einem   europäischen   Wohlstandsstaat zu   leben?   Auch   solch   ein   Staat   kann   pleite   gehen   und verarmen.   Wir   sehen   also:   Echte   und   wahre   Sicherheit ist   nichts,   was   im   Außen   vorzufinden   ist,   denn   alles   im Außen    ist    veränderbar    und    vergänglich,    und    somit nicht    wirklich    sicher.    Nur    das,    was    IN    UNS    ist,    ist wirklich      sicher.      Wir      können      uns      auf      unsere Fähigkeiten,     auf     unsere     Stärken,     auf     uns     selbst verlassen.   Sträuben   wir   uns   also   nicht   vor   ungewissen Situationen.     Ich     habe     mit     der     Zeit     gelernt,     die Ungewissheit   zu   lieben,   weil   sie   mir   geistige   Freiheit bringt.   Man   kann   deshalb   anstelle   von   Ungewissheit auch    FREIHEIT    sagen.    Man    ist    frei    von    jeglichem Kontrollbedürfnis   und   vertraut   stattdessen.   Vertrauen ist   das   wundervollste   Werkzeug,   das   sich   denken   lässt. Ich   habe   mir   fest   verinnerlicht,   dass   das   Leben   immer alle   gewinnen   lässt.   Es   gibt   keine   Verlierer.   Das   mögen wir   nicht   immer   so   sehen,   aber   fest   steht,   dass   wir   alle ein   Teil   des   Lebens   sind.   Und   ein   Teil   kann   niemals schlauer   sein   als   das   Ganze.   Das   Ziel   des   Ganzen   ist auch   unser   Ziel,   selbst   wenn   wir   dies   aus   unserer   ICH- Perspektive   nicht   gleich   auf   Anhieb   erkennen.   Deshalb sollten       wir       dem       GANZEN       Leben       Vertrauen entgegenbringen,    ganz    gleich,    was    auch    geschehen mag. „Zweifle    nicht    am    Blau    des    Himmels,    wenn    über Deinem Dach dunkle Wolken stehen.“ (Aus Indien) Vertrauen zieht das Gute an Kennst   Du   das   auch?   Du   suchst   Deine   Schlüssel,   weißt absolut   sicher,   dass   sie   auf   dem   Tisch   liegen   müssten, aber   Du   findest   sie   nicht.   Und   je   mehr   Du   sie   finden willst,   je   intensiver   Du   nach   ihnen   suchst,   umso   länger bleiben   sie   verschwunden.   Und   sobald   Du   die   Suche aufgibst,   entdeckst   Du   sie   plötzlich   direkt   vor   Deiner Nase.   Wir   sind   die   ganze   Zeit   an   ihnen   vorbei   gelaufen und   können   gar   nicht   nachvollziehen,   wieso   wir   sie nicht     gesehen     haben.     Wenn     man     sich     die     ganze Angelegenheit    näher    betrachtet,    könnte    man    sagen: „Nachdem   wir   die   Suche   ‚losgelassen‘   haben,   wurden wir    fündig.“    Und    wenn    wir    die    Sache    noch    weiter vertiefen,    kommen    wir    sogar    zu    dem    Schluss,    dass nicht   wir   die   Schüssel   gefunden   haben,   sondern   dass wir   uns   von   den   Schlüsseln   haben   finden   lassen.   Für mich   bedeutet   das:   Alles,   wonach   ich   suche,   finde   ich am     schnellsten     dann,     indem     ich     mich     von     den gesuchten   Dingen,   Menschen   und   Zielen   finden   lasse. Je    intensiver    ich    etwas    begehre,    umso    verkrampfter bin   ich.   Je   mehr   ich   eine   Lösung   herbei   zu   zwingen versuche,       umso       mehr       blockiere       ich       meinen Lösungsweg   und   halte   mich   selbst   in   meiner   Krise   fest. Die   logische   Schlussfolgerung:   Ich   höre   auf,   nach   der Lösung   zu   streben.   Lösung   würde   bedeuten,   dass   der jetzige   Krisenzustand   etwas   Falsches   wäre.   Aber   das   ist er    nicht.    Er    ist    die    genaue    Wirkung    einer    von    mir zuvor   gesetzten   Ursache.   Er   ist   die   Reaktion   auf   meine vorherige      Aktion      –      und      deshalb      stimmt      der gegenwärtige     Zustand     immer.     Er     ist     der     Spiegel meines     Inneren.     Was     bleibt     also     zu     tun?     Den gegenwärtigen   Zustand   annehmen   und   ins   Vertrauen gehen,     dass     uns     das     Leben     damit     ein     Geschenk überreicht   hat.   Statt   einen   anderen   Zustand   haben   zu wollen,   vertrauen   wir   darauf,   nehmen   das   Geschenk an   und   lernen   daraus.   Wir   verlassen   den   Pfad,   auf   dem es      immer      nur      um      HABEN,      WOLLEN      und ERZWINGEN      geht.      Haben      wollen      entsteht      im Denken,   also   ändern   wir   unser   Denken.   Wir   ändern   es dahingehend,    dass    wir    vom    Leben    nicht    immer    nur etwas   haben   wollen,   sondern   dass   wir   uns   dem   Leben vertrauensvoll      hingeben.      Wir      lassen      die      Dinge geschehen    und    strahlen    somit    eine    positive    Energie aus,   die   sich   im   Außen   bemerkbar   macht.   Wir   hören auf   nach   etwas   zu   streben,   denn   Streben   verhindert innere     Zufriedenheit.     Sind     wir     mit     dem     JETZT einverstanden,   sind   wir   zufrieden   und   brauchen   nach nichts   zu   streben.   Dies   sollte   nicht   mit   einer   passiven Lebensweise   verwechselt   werden.   Hier   geht   es   darum, frei     von     irgendwelchen     Erwartungshaltungen     zu leben.    Wir    handeln    aus    der    Freude    an    sich,    unser Antrieb   ist   unser   inneres   Glück,   wir   versuchen   damit nichts    zu    erreichen.    Dadurch    befreien    wir    uns    von innerem   Druck   und   leben   freier   und   leichter,   fühlen uns   erfüllt   und   glücklich.   Erst,   wenn   wir   bereit   sind, diesen   Schritt   des   Vertrauens   zu   gehen,   wird   uns   der entsprechende Weg gezeigt. Vorher nicht. „Gib   Dich   dem   Leben   hin.   Erlaube   dem   Leben,   Dich   zu führen, und versuche nicht, das Leben zu führen.“ (Lao-tse) Das Ungewisse annehmen Sagen   wir   uns:   Es   ist   ganz   okay,   dass   der   gewohnte Zustand    der    Sicherheit    in    Krisenphasen    nicht    mehr existiert.   Diese   Grenze   haben   wir   überschritten   und   in diesem   Stadium   ist   es   vollkommen   normal   und   auch gut,   dass   alles   unsicher   geworden   ist.   Wir   können   diese Phase    für    oder    gegen    unsere    Entwicklung    nutzen. Wenn    man    die    Ungewissheit    bzw.    die    Unsicherheit ablehnt,   wird   sie   irgendwann   zu   Angst.   Nimmt   man sie aber an, stärkt uns das ungemein. „Wirf    Deine    Angst    ab,    verlass    Dich    auf    Deine inneren   Hilfsquellen.   Vertraue   dem   Leben,   und   es wird’s   Dir   vergelten.   Du   vermagst   mehr,   als   Du denkst.“ (Ralph Waldo Emerson) „Unsicherheit    zu    akzeptieren    und    sich    selbst    dem Unbekannten   auszuliefern,   erschafft   ein   entspannendes Vertrauen   in   das   Universum.   Das   Selbst   und   der   Rest des    Universums    sind    keine    voneinander    getrennten Einheiten,         sondern         Teil         eines         gemeinsam funktionierenden Ganzen.“ (zitiert von Dieter Langenecker) Ganz   egal,   wie   viele   scheinbare   Sicherheiten   man   sich auch   aufbaut,   es   ist   für   unseren   Verstand   NIE,   NIE, NIE     genug,     die     Angst     bleibt     bestehen.     Und     ein angstvolles    Leben    ist    kein    lebenswertes    Leben.    Ich finde:    Solange    wir    leben,    sollten    wir    auch    lebendig sein.   Und   dazu   gehört   es   nun   einmal,   Unsicherheiten anzunehmen    und    zu    vertrauen.    Machen    wir    keine große Sache aus ihnen, indem wir sie ablehnen. „Wolken   und   Nebel   sind   doch   nur   Luftgestalten:   über ihnen strahlt ewig die Sonne, der Mond.“ (Japanische Weisheit) Ich      muss      nicht      alles      kontrollieren      und      meine Erfahrung     mit     der     Unsicherheit     hat     mir     deutlich gezeigt,   dass   sie   nichts   Feindseliges   ist.   Sie   ist   ein   Teil eines    jeden    Lebens,    sie    gehört    zu    jeder    Existenz. Bereits   die   Geburt   ist   ein   Wagnis   und   ohne   Vertrauen würde      sich      niemand      auf      eine      Schwangerschaft einlassen.   Deshalb   ist   es   ganz   gut,   den   Verstand   auch einmal   abzuschalten.   Ich   selbst   befasste   mich   während meiner   „Sturmphase“   Tag   und   Nacht   gedanklich   mit meiner    Krise,    analysierte    sie    von    oben,    unten,    links und   rechts,   suchte   wie   ein   Besessener   selbstquälerisch nach   Lösungsmöglichkeiten.   Tja,   und   so   ging   das   eine halbe   Ewigkeit,   ohne   dass   ich   bemerkte,   dass   ich   mich im    Kreis    drehte    und    dass    ständiges    Grübeln    den Stresslevel   auf   konstantem   Niveau   hält   (unser   Gehirn verbraucht      unter      Stress      90%      unserer      Energie). Irgendwann   wurde   mir   klar,   dass   Nachgrübeln,   reines, logisches     Verstandesdenken     und     „sich     den     Kopf zermartern“ mich nicht weiter bringen. Wie lernt man Vertrauen? Ich   nahm   einmal   an   einem   Seminar   teil,   bei   dem   man sich   mit   geschlossenen   Augen   nach   hinten   fallen   ließ und    von    anderen    Seminarteilnehmern    aufgefangen wurde.    Diese    Übung    kann    man    auch    ohne    Partner machen,   indem   man   sich   aufs   Bett   fallen   lässt.   Eine etwas   abgewandelte   Variante   dieser   Übung   kann   man auch    so    nutzen:    Man    verbindet    sich    die    Augen    und lässt   sich   vom   Lebenspartner,   von   den   Geschwistern, Eltern    oder    Freunden    per    Anweisungen    durch    das Haus       /       die       Wohnung       führen.       Erlaubt       sind Anweisungen   wie:   „Einen   Schritt   vor,   nach   links,   nach rechts,   zurück,   dreh   Dich   um,   Vorsicht   Stufe   usw.“    Für jeden   auf   Kontrolle   bedachten   Menschen   ist   das   eine echt   gute   Übung,   um   Vertrauen   zu   lernen.   Wenn   wir erfahren   haben,   dass   das   alles   reibungslos   funktioniert (erst    einmal    im    Kleinen),    entsteht    ein    Gefühl    des Vertrauens, der Leichtigkeit und der Freude. Ich     selbst     habe     mir     auch     tagelang,     wochenlang, monatelang,   jahrelang   verinnerlicht,   dass   alles   eins   ist. Nichts   ist   voneinander   getrennt,   alles   stellt   eine   große, allumfassende    Einheit    dar.    Wenn    ich    also    Teil    von allem   bin,   was   existiert,   dann   brauche   ich   keine   Angst mehr   zu   haben,   dann   kann   es   keine   Feinde   geben   und dann   kann   ich   dem   Leben   wieder   Vertrauen   entgegen bringen.   Auch   können   uns   Affirmationen   bei   diesem wichtigen Schritt helfen: „Das Leben meint es gut mit mir.“ „Ich bin voller Vertrauen und Geduld.“ „Ich vertraue der Weisheit des Lebens.“ „Alles, was mir widerfährt, hat einen guten Kern.“ „Ich habe Vertrauen in den Prozess des Lebens.“ „Ich bin immer zur richtigen Zeit am richtigen Ort.“ „Ich erhalte alles, was ich benötige, zur rechten Zeit.“ „Ich gebe mich vollkommen dem Fluss des Lebens hin.“ „Ich gebe mir selbst die totale Freiheit der Gelassenheit.“ „Nur,    was    gut    und    richtig    für    mich    ist,    findet    in meinem Leben statt.“ „Ich   lebe   in   der   tiefen   Gewissheit,   dass   immer   für   mich gesorgt ist.“   Sehr   hilfreich   finde   ich   auch   nachfolgende   Affirmation von   Manuela   Gaiswinkler   und   Sylvia   Jonacsik   (leicht abgeändert von mir). ICH BIN..... ICH   BIN   immer   zur   richtigen   Zeit   am   richtigen   Ort. ICH   TREFFE   immer   die   richtigen   Entscheidungen   und die   richtigen   Menschen   zum   richtigen   Zeitpunkt.   ICH BIN    immer    allen    Situationen    gewachsen    und    voller Vertrauen.    Darum    widerfährt    mir    nur    Gutes,    denn ICH   BIN   immer   zur   richtigen   Zeit   am   richtigen   Ort. ICH   TREFFE   immer   die   richtigen   Entscheidungen   und die   richtigen   Menschen   zum   richtigen   Zeitpunkt.   ICH BIN    immer    allen    Situationen    gewachsen    und    voller Selbstvertrauen.   DANKE   für   ALLES   an   jedem   Tag   in meinem Leben! Ich   gebe   mich   der   Situation   hin   und   auf   diese   Weise schaffe   ich   mir   die   Ausgangsbasis,   sie   zu   verändern. Hatte   ich   vor   Jahren,   als   ich   meine   ersten   bewussten Wünsche    aussandte,    irgendeine    Garantie?    Nö.    Hatte ich    den    gesamten    Weg    zu    meiner    Wunscherfüllung überblicken      können?      Mitnichten.      Und      war      es wenigstens    logisch    nachvollziehbar,    dass    so    etwas überhaupt      möglich      ist?      Nicht      einmal      das.      Ich vertraute    einfach   darauf,   dass   es   das   Leben   gut   mit mir      meint.      DAS      Zauberwort      heißt      eindeutig: VERTRAUEN!!!   Wenn   ein   Vogel   vom   Ast   fällt,   singt   er trotzdem   weiter,   weil   er   weiß,   dass   er   Flügel   hat.   Das ist   auch   meine   Devise.   ICH    weiß,   dass   sich   MEIN   Weg von   alleine   ergibt,   wenn   ich   nur   loslasse   und   ihn   im Vertrauen gehe. Ich sage mir: „Ich   mache   mir   null   Sorgen,   weil   ich   ganz   genau   weiß, dass alles gut werden wird. Ich vertraue dem Leben.“ Zweifel   überlasse   ich   Menschen,   die   noch   im   Opfer- Modus   feststecken.   Das   bedeutet   nicht,   dass   ich   nur passiv   herumsitze,   im   Gegenteil,   ich   bin   aktiv,   ABER ich   vertraue   darauf,   dass   alles   zu   meinem   Besten   ist. Und   bei   einer   solchen   Einstellung   verschwinden   die Sorgen automatisch. „Sorge Dich nicht, lebe.“  (Dale Carnegie) Und    es    bedeutet    auch    nicht,    dass    es    keine    weiteren Herausforderungen   in   meinem   Leben   geben   wird,   aber dagegen   habe   ich   überhaupt   nichts,   denn   jede   Lage,   die ich     meistere,     lässt     mich     das     Leben     noch     besser verstehen.    Nur    durch    all    die    Transformationen    und Veränderungen   hat   das   Leben   eine   konstante   Qualität. Ich    fühle    mich    heute    dank    meines    Vertrauens    vom Leben   gut   getragen   und   habe   dadurch   eines   gelernt: Wer   vertrauen   und   das   Leben   entspannt   fließen   lassen kann,   der   weiß   zugleich   von   seiner   Macht,   das   eigene Leben verändern zu können. Wenn    die    Dinge    nicht    so    laufen,    wie    man    es    sich wünscht,    denken    viele:    „Ich    bin    immer    vom    Pech verfolgt.“   Ich   sage   mir   stattdessen:   „Das   Leben   hat   seine Jahreszeiten   und   jetzt   ist   für   mich   gerade   Winter.“   Und was   folgt   auf   den   Winter?   Der   Frühling!   Die   Sonne scheint    wieder,    man    friert    nicht    mehr    zu    Tode    und urplötzlich   ist   die   Zeit   für   die   neue   Aussaat   gekommen. Sie   beginnen,   die   Schönheit   der   Natur   wahrzunehmen, das   wiedererwachte   Leben,   das   allenthalben   wächst   und sprießt.   Dann   naht   der   Sommer.   Es   ist   heiß.   Sie   müssen Ihre   kleinen   Sämlinge   pflegen   und   gießen,   damit   sie nicht    verdorren.    Dann    kommt    der    Herbst    und    Sie müssen   die   Ernte   einbringen.   Manchmal   fällt   sie   nicht so   reich   aus,   wie   Sie   hoffen   durften   -   vielleicht   hat   ein Hagelsturm    einen    Teil    Ihrer    Feldfrüchte    vernichtet. Aber   wenn   Sie   Vertrauen   in   den   ewigen   Kreislauf   der Jahreszeiten   haben,   dann   wissen   Sie,   dass   Sie   bald   eine neue Chance erhalten. (Anthony Robbins) Vertrauen   bedeutet   auch,   im   Hier   und   Jetzt   zu   leben. Wie   ich   das   meine?   Ohne   Vertrauen   sorgen   wir   uns. Wenn    wir    uns    sorgen,    schweifen    unsere    Gedanken automatisch   in   eine   ungewisse   Zukunft.   Und   wenn   das passiert,   ist   es   unmöglich,   im   Hier   und   Jetzt   zu   bleiben. Und   nur   im   Hier   und   Jetzt   sind   wir   in   der   Lage,   etwas zu   tun   und   unsere   Situation   zu   verbessern.   Wenn   ich dem   Leben   nicht   vertraue   und   mich   stattdessen   sorge, dann   trete   ich   den   gegenwärtigen   Moment,   das   Hier und Jetzt, mit Füßen. Alle     unsere     Emotionen     wie     Angst,     Unsicherheit, Nervosität,    Unruhe    usw.    sind    im    Grunde    gar    nicht „echt“,   denn   sie   spielen   sich   nur   in   unserem   Kopf   ab.   In solchen     Momenten     befinden     wir     uns     in     einem „Gedankenfilm“,    in    einer    Phantasiezukunft,    die    von unseren   inneren   Überzeugungen   geprägt   ist,   die   wir zu   unserer   Wahrheit   gemacht   haben.   Es   liegt   an   uns, einen anderen Film einzulegen und abzuspielen. Herzlichst, Eure Anke
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